Bewerbermanagement-Software im VergleichWelche Bewerbermanagement-Software passt zu Ihnen?
Der Markt ist groß: von HR-Komplettsuiten über spezialisierte Recruiting-Software bis zu schlanken Lösungen für kleinere Betriebe. Statt Markennamen zu vergleichen, zeigen wir Ihnen, welche Art von Lösung zu welchem Unternehmen passt und worauf Sie achten sollten.
Drei Arten von Lösungen
Fast alle Anbieter lassen sich grob in drei Gruppen einteilen. Die Unterschiede liegen weniger in einzelnen Funktionen als in Umfang, Einrichtung und Preis.
| HR-Komplettsuite | Spezialisierte Recruiting-Software | Schlanke Lösung für KMU | |
|---|---|---|---|
| Gedacht für | Unternehmen, die Personalakte, Urlaub, Gehalt und Recruiting in einem System wollen | Personalabteilungen mit vielen offenen Stellen und mehreren Recruitern | Betriebe mit einigen offenen Stellen im Jahr, oft ohne eigene HR-Abteilung |
| Einrichtung | Projekt über Wochen, oft mit Schulungen | Einige Tage bis Wochen | In wenigen Stunden startklar |
| Funktionsumfang | Sehr groß, Recruiting ist ein Modul von vielen | Groß: Multiposting, Talent-Sourcing, Auswertungen | Das Wesentliche: Bewerbungsseite, Pipeline, Vorlagen, Karriereseite |
| Kosten | Häufig mehrere hundert Euro im Monat, teils mit Einrichtungsgebühr | Oft gestaffelt nach Stellen oder Nutzern | Feste Monatspreise im unteren Bereich |
| Vertrag | Meist Jahresverträge | Monatlich oder jährlich | Häufig monatlich kündbar |
Diese Kriterien sind für den Mittelstand entscheidend
Prüfen Sie jede Software anhand Ihres Alltags, nicht anhand der längsten Funktionsliste. Diese Punkte machen in mittelständischen Betrieben den Unterschied:
- Bewerbung vom Smartphone: Kann sich jemand in unter einer Minute bewerben, ohne Anschreiben?
- Einfache Bedienung: Findet sich Ihr Team ohne Schulung zurecht?
- Pipeline: Sehen alle sofort, wo jede Bewerbung steht?
- E-Mail-Vorlagen: Gehen Eingangsbestätigung, Einladung und Absage schnell raus?
- Karriereseite: Entsteht sie automatisch aus Ihren Stellen?
- Google for Jobs: Werden Stellen strukturiert an Google gemeldet?
- Datenschutz: Gibt es einen AVV, Löschfristen und einen Talentpool nur mit Einwilligung?
- Rechte: Können Sie Admins und Recruiter unterscheiden?
- Kosten: Gibt es Einrichtungsgebühren, Mindestlaufzeiten oder Preise pro Nutzer?
- Unterstützung: Bekommen Sie Hilfe bei der Einrichtung und bei Kampagnen?
Wann eine große Lösung sinnvoll ist
Wenn Sie eine eigene HR-Abteilung haben, viele Stellen gleichzeitig besetzen, Bewerbungen über viele Jobbörsen steuern oder Recruiting eng mit Personalakte und Lohnabrechnung verbinden wollen, lohnt sich eine umfangreiche Suite. Der Mehraufwand bei Einrichtung und Kosten zahlt sich dann aus.
Wann eine schlanke Lösung reicht
Die meisten Mittelständler besetzen einige Stellen im Jahr, oft kümmern sich Geschäftsführung und Abteilungsleitung selbst um die Bewerbungen. Hier ist das Entscheidende, dass keine Bewerbung im Postfach liegen bleibt und Bewerber schnell eine Antwort bekommen. Dafür braucht es keine große Suite, sondern ein klares System, das jeder sofort bedienen kann.
Pipeline, Vorlagen, Express-Bewerbung und Karriereseite
pro Monat · zzgl. MwSt. · monatlich kündbar · keine Einrichtungsgebühr
- Start: 49 € pro Monat, bis zu 3 aktive Stellen
- Unbegrenzt: 129 € pro Monat
- Unbegrenzt Nutzer und Bewerbungen
- Bei Recruiting-Kampagnen inklusive
Häufige Fragen
Welche Bewerbermanagement-Software ist die beste?
Die beste Software ist die, die Ihr Team tatsächlich nutzt. Für Betriebe mit wenigen offenen Stellen ist eine schlanke, schnell eingerichtete Lösung meist sinnvoller als eine große Suite mit vielen ungenutzten Funktionen.
Was kostet Bewerbermanagement-Software?
Die Spanne ist groß: Komplettsuiten kosten häufig mehrere hundert Euro im Monat, oft mit Jahresvertrag. Schlanke Lösungen gibt es zu festen Monatspreisen im unteren Bereich. Unser Bewerbermanagement startet bei 49 Euro im Monat, monatlich kündbar.
Brauche ich als kleiner Betrieb überhaupt eine Software?
Sobald mehrere Personen an Bewerbungen arbeiten oder regelmäßig Stellen offen sind, spart ein System Zeit und verhindert, dass Bewerbungen verloren gehen. Außerdem hilft es beim Datenschutz, etwa bei Löschfristen.
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Ihre nächste Mitarbeiterin kennt Ihr Unternehmen vielleicht schon. Sie muss nur erfahren, dass Sie suchen.